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energetische Bauberatung und messtechnische Dienstleistungen

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Blower-Door Grundlagen

Mit dem Differenzdruck-Messverfahren (auch: Blower-Door-Test) wird die Luftdichtheit eines Gebäudes gemessen. Das Verfahren dient dazu, Leckagen in der Gebäudehülle aufzuspüren und die Luftwechselrate zu bestimmen. Durch die Druckdifferenzen wird eine konstante Windlast auf das zu messende Gebäude simuliert. Das Differenzdruck-Messverfahren sollte an jedem Neubau und Umbaudurchgeführt werden, um evtl. vorhandene Fehlstellen der Gebäudehülle zu lokalisieren. Die EnEV(Energieeinsparverordnung) honoriert die Durchführung der Blower Door- Messung. Werden die Grenzwerte eingehalten, darf ein reduzierter Luftwechsel angesetzt werden und bei Gebäuden mit Lüftungsanlage gehört die Blower Door- Messung zum Standard, da nur mit Dichtheitsnachweis diese Technik im Energiebedarfsnachweis berücksichtigt werden darf. Bei Niedrigenergiehäusern und Passivhäusern ist der Nachweis Pflicht.

Bei der Messung geht es um zwei Ziele. Erstens darf die Luftmenge, die der Ventilator fördert und die durch unvermeidliche Fugen usw. entweicht, höchstens 3,0 mal in der Stunde die Luft im Gebäude austauschen (Vorgabe durch die deutsche Energieeinsparverordnung - EnEV, bei Gebäuden mit Lüftungsanlagen höchstens 1,5 mal) und zweitens sollte derjenige, der die Messung durchführt, auch dieFehlstellen lokalisieren und dokumentieren, damit diese beseitigt werden können. Es nützt also nichts einen Blower Door Test durchzuführen, dann festzustellen, dass die Norm nicht eingehalten wird (keine Erstellung des Zertifikates möglich) ohne eine genaue Ortung der Leckstellen vorzunehmen. Die letzte Forderung ist nicht direkt Gesetz, sondern gehört zu den anerkannten Regeln der Technik, auf deren Einhaltung z. B. ein Bauherr auch ohne besondere Vereinbarung Anspruch hat. Deshalb müssen Fehlstellenrechtzeitig erkannt und beseitigt werden.

Was spricht für einen Blower-Door-Test?

  1. Handlungssicherheit dem Handwerker gegenüber.
  2. Lokalisierung der Undichtigkeiten, Analyse.
  3. Was kann und sollte man tun?
  4. Sind die Arbeiten am Haus korrekt ausgeführt?
  5. Forderung zur Nachbesserung Gewicht verleihen.
  6. Objektbezogenen Maßnahmenvorschläge.
  7. Gezielte Sanierung der Fehlstellen möglich.
  8. Kontrolle der durchgeführten Arbeiten.
Gründe für eine luftdichte Gebäudehülle
  • Vermeidung von Tauwasser in der Konstruktion

Wenn warme, feuchte Luft aus dem Innenraum in den kälteren Bereich der Baukonstruktion gelangt,kann der enthaltene Wasserdampf kondensieren. Kalte Luft kann weniger Wasser halten als warme.Die sich niederschlagende Feuchte ist ein Nährboden für Schimmel und sonstige Pilze. DieBaukonstruktion nimmt Schaden.

  • Verringerung der Energieverluste

Während bei der Wärmedämmung (Verringerung der Transmissionswärmeverluste) heute ein hoher Standard erreicht ist, ist die Luftdichtheit (Verringerung der Lüftungswärmeverluste) bisher zu wenig beachtet worden. Bei modernen Häusern schlägt der Lüftungswärmeverlust anteilmäßig mit über 50 Prozent zu Buche. Die Lüftungswärmeverluste lassen sich mit relativ geringem Aufwand reduzieren.

Gründe für eine luftdichte Gebäudehülle
  • Vermeidung von Tauwasser in der Konstruktion

Wenn warme, feuchte Luft aus dem Innenraum in den kälteren Bereich der Baukonstruktion gelangt,kann der enthaltene Wasserdampf kondensieren. Kalte Luft kann weniger Wasser halten als warme.Die sich niederschlagende Feuchte ist ein Nährboden für Schimmel und sonstige Pilze. DieBaukonstruktion nimmt Schaden.

  • Verringerung der Energieverluste

Während bei der Wärmedämmung (Verringerung der Transmissionswärmeverluste) heute ein hoher Standard erreicht ist, ist die Luftdichtheit (Verringerung der Lüftungswärmeverluste) bisher zu wenig beachtet worden. Bei modernen Häusern schlägt der Lüftungswärmeverlust anteilmäßig mit über 50 Prozent zu Buche. Die Lüftungswärmeverluste lassen sich mit relativ geringem Aufwand reduzieren.

  • Verhinderung des Eintragens von Luftschadstoffen in die Raumluft

Je nach Windrichtung kann die Strömungsrichtung der Luft durch die Leckstellen des Gebäudes sich umkehren. Wenn die Luft in das Gebäude hinein strömt, können gesundheitsschädliche Fasern des Dämmmaterials in den Innenraum gelangen. Weiter ist zu beachten, dass sich Schimmel ansiedeln kann und durch die Strömungsrichtungsumkehr schädliche Schimmelsporen in die Atemluft gelangen können.

  • Vermeidung von kalten Fussböden im Erdgeschoss

Kalte Außenluft, die durch die Gebäudehülle gelangt, fällt nach unten und bildet eine kalte Luftzone in Fußbodennähe. Kalte Füße sind die Folge.

  • Sicherstellung der Funktion der Lüftungsanlage

Mit einer Lüftungsanlage mit oder ohne Wärmerückgewinnung möchte man den hygienisch notwendigen Lüftungsbedarf decken, ohne die Luft über die undefinierten Leckstellen der Gebäudehülle zu leiten. Luft strömt nur da, wo ein Druckgefälle vorhanden ist. Deshalb baut eine Lüftungsanlage geringe Druckdifferenzen zwischen innen und außen auf. Leckstellen stören dabei. Darum gelten beim Einbau von Lüftungsanlagen erhöhte Anforderungen an die Luftdichtheit.

  • Sicherstellung des Schalldämmmaßes von Bauteilen

Bei der Schallübertragung herrschen ganz spezielle physikalische Gesetze. Bereits schmale Schlitze in einer Wand lassen die Wand als schalldurchlässig erscheinen. Die schallleitende Wirkung von kleinen Ritzen wird meist unterschätzt.

  • Sicherstellung der Dämmwirkung von Außenbauteilen

Wärmedämmung beruht auf dem Einschluss von Luft in Hohlräumen des Dämmmaterials. Wenn das Dämmmaterial von Luft durchströmt wird, wird ihm die Wärme entzogen und das Dämmmaterial verliert seine Wirkung.

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